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21. Januar 2021
19:30 to 20:50
www.vfdkb.de

Im entgrenzten All ein Fingerzeig: Vielleicht da lang. Ein Vielleicht, aber durchaus eine erste Tendenz. Was du schon wusstest wird nun klarer werden können. Keine Ahnung wer du bist. Vergangenheit und Zukunft sind nur Konstruktionen, sind im Gehirn erzeugte Illusionen. Sind unsichtbare Ketten, aber dennoch wirksam. Vergangenheit und Zukunft bestimmen unsere Gegenwart, denn unsere Gegenwart entsteht in den vielfältigen Beziehungen, in die wir mit dem Kosmos – wir mit allem um uns und durch uns durch – verbunden sind.

Die Karten des Tarot zeigen keine Gewissheiten und bauen auch keine individuelle, bezugsfertige Zukunft. Woher die Liebe wissen, wenn nicht durch die Liebe selbst? In die fließenden Nebel der Unbeständigkeiten schauen. Eine vage Ahnung, die mir jetzt aus dem Unbewussten heraus erkennbar wird. Das Tarot ist eine uralte Technik, die sich unseren Verstecktheiten in die menschlichen Illusionen widmet und neue Sichtweisen erschließen lässt. Es ist eine intuitive Methode um in die eigenen Beziehungen, die eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Sehnsüchte zu schauen. Okay, da lang. Wir lernen wieder uns selber und unserer Inneren Weisheit zu vertrauen. Im ewigen Strudel unendlicher Möglichkeiten, nähern uns die Karten uns selber an.

Im Rahmen von Wünsche, Flüche und Orakel sind Sie herzlich eingeladen, zusammen mit 76 Tarot-Karten und Henriette Vierzehn Of The Night eine Reise Richtung Selbsterkenntnis anzutreten.

Mehr Infos unter https://www.pathosmuenchen.de/veranstaltung/tonight-of-tomorrow-hetty-vierzehn-of-the-night/?occurrence=2021-01-07

23. Januar 2021
18:00 to 19:30
www.vfdkb.de

Die Welt ist laut und aufgeregt geworden. Christoph Theussl will in dieser Zeit beruhigen. Er ruft anschaulich in Erinnerung, dass diese Welt – so chaotisch und unübersichtlich sie gerade auch sein mag – letztlich immer noch nur aus ganz simplen Wundern und unerklärlichen Phänomenen besteht. Wie viel Zauber jede*r in sein*ihr alltägliches Leben lässt, oder auch nicht, haben dabei alle selbst in der Hand.

Wie schon ein altes indianisches Sprichwort besagt: „Wenn eine Ameise Aufmerksamkeit will, fängt sie nicht an zu schreien, sondern krabbelt genauso leise wie immer. Nur krabbelt sie an andere Orte.“ Und auch das ist letztendlich nichts weiter als eine Art von Wunder. Seid ihr bereit für unfassbaren Alltagszauber?

Mehr Infos unter Eine Art von Wunder // 18 Uhr (pathosmuenchen.de)

23. Januar 2021
20:30 to 23:00
www.vfdkb.de

Dr. Henry Jekyll, ein angesehener Londoner Arzt, ist ein Getriebener im Hamsterrad des Alltäglichen und gleichzeitig Suchender nach der Möglichkeit eines anderen Ich. Mit Edward Hyde ersinnt er sich in der schützenden Anonymität der Nacht eine zweite Identität, die „echtes Gefühl“ und „wahres Selbst“ erfahrbar machen soll. Dieser Hyde jedoch entpuppt sich als brutal und kriminell und ergreift bald völlig von Jekyll Besitz ...
Robert Louis Stevensons Novelle aus dem Jahre 1886 hat das Doppelgängermotiv als literarisches Sujet populär gemacht. Knapp 150 Jahre später umkreisen wir die Frage „Was macht mich aus?“ auf unseren Social-Media-Accounts und bewerten das Leben anderer genauso wie unseren letzten Restaurantbesuch. Die Theaterbühne macht den Zeitsprung möglich und so findet sich Dr. Jekyll in seiner Sinnsuche nicht durch eine rigide, viktorianische Gesellschaft abgeurteilt, sondern mit einem Theaterpublikum konfrontiert, das live über Leben und Tod im digitalen Zeitalter entscheidet: „Like“ oder „Dislike“?

Die im Corona-Shutdown 2020 erarbeitete Produktion will technische Hürden überwinden und erspüren, wie sich ein digitales Eingreifen des Publikums anfühlt. Über die momentan geltenden Abstandsregeln hinaus sucht das Theater Salz+Pfeffer so die Nähe zu seinem Publikum. Die während der Theaterschließung entstandene Produktion feierte zum geplanten Termin Premiere und zeigt: die Theater bleiben funktionstüchtig, auch wenn die Welt um sie herum aus den Fugen ist.

Mehr Infos unter https://erwachsene-salzundpfeffer.reservix.de/tickets-jekyllhyde-face-me-streaming-theater-in-nuernberg-theater-salzpfeffer-livestream-am-23-1-2021/e1646689

28. Januar 2021
20:00 to 22:00
www.vfdkb.de

Oft braucht es nur eine kleine „Extraprise", um das Leben noch schöner zu machen! Im Laufe der Spielzeit streuen wir diese „Extraprisen" Salz+Pfeffer gerne ein, um unser Publikum näher an uns und uns näher an unser Publikum zu bringen.

Das mit der Nähe ist im Moment ja so eine Sache: Unsere „Extraprisen“ sind Zugaben zu unseren Produktionen, aber seit Wochen, ja Monaten, können wir nicht spielen. Aber was passiert hier alles, bevor sich die Theatertüren (wieder) öffnen (dürfen)?

Mit dieser Extraprise wollen wir mit Ihnen, Euch, unserem Publikum endlich wieder in Kontakt treten, denn: Wir vermissen Euch – sehr sogar! Bis wir uns also alle im Theater wiedersehen können, freuen wir uns, Sie und Euch alle im nächsten Livestream zu begrüßen …

Mehr Infos unter https://erwachsene-salzundpfeffer.reservix.de/tickets-extraprise-das-salz-in-der-suppe-in-nuernberg-theater-salzpfeffer-am-28-1-2021/e1629009

1. Februar 2021
18:00 to 21:00
www.vfdkb.de

Das PATHOS stellt sich einem blinden Fleck: Adultismus bezeichnet die Diskriminierung gegenüber jüngeren Menschen ausgehend von älteren oder erfahreneren Personen. Obwohl Adultismus in allen Bereichen der Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht darüber zu sprechen. Auch in der gemeinsamen Theaterarbeit sind Erwachsene Kindern und jungen Menschen gegenüber oft dominant und bevormundend. Das Sprechen über Adultismus und unsere eigene Verstrickung in dieser Problematik ist ein erster wichtiger Schritt, um diskriminierendes Verhalten zu bekämpfen.

Daher initiiert das PATHOS Theater München gemeinsam mit dem NCBI Schweiz* einen digitalen Workshop: Adultismus erkennen, benennen und konstruktiv unterbrechen. In interaktiven Übungen wird die Wirkung und Erfahrung von Adultismus und verinnerlichten diskriminierenden Prozessen thematisiert und reflektiert. Wie kann man in schwierigen Situationen einschreiten? Junge Menschen lernen in solchen Situationen zu handeln und ältere Menschen lernen, wie sie diese Strukturen erkennen und bewusst durchbrechen können. Das Ziel ist das gemeinsame Arbeiten auf Augenhöhe.

Der Workshop findet online über den Dienstleister Zoom statt und ist offen für Theaterschaffende, Lehrkräfte, Theaterpädagog*innen und für junge Menschen, die in Spielclubs, in der Schule, in Freizeiteinrichtungen Theater machen.

Mehr Infos unter Not 2 young 2 ! (pathosmuenchen.de)