Darstellende Künste sind am stärksten von der Pandemie betroffene Kulturbranche: BFDK fordert politische Maßnahmen

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hat Ende Januar eine großangelegte Analyse zur „Betroffenheit der Kultur- und Kreativwirtschaft von der Corona-Pandemie“ veröffentlicht. Die Erkenntnisse zeigen, dass die darstellenden Künste auch 2022 die großen Verlierer der Pandemie sind: Für dieses Jahr wird je nach Pandemieverlauf ein Minus von 58 bis 73 Prozent gegenüber 2019 erwartet. Die darstellenden Künste sind damit innerhalb des Kulturbereichs die am stärksten betroffene Branche.

Soloselbstständige und Hybrid-Beschäftigte werden durch die Einbußen von Einnahmen besonders hart getroffen. Der Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. (BFDK) fordert daher dringend nachhaltige Hilfe von Seiten der Politik, etwa eine langfristige soziale Absicherung von Soloselbstständigen und Hybrid-Beschäftigten und schnellere, unbürokratische und nachhaltige Hilfen für Kleinunternehmen wie freie Bühnen.

Die Analyse kann HIER eingesehen werden.

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