vfdkb kritisiert aktuelle Corona-Regeln für Kulturveranstaltungen: “Bier geht vor Kultur”

“Wir können das nur noch so bewerten, dass die Aussage ‘Bayern ist ein Kulturstaat’ eine leere Hülse ist: Bier geht vor Kultur”. So bewertet unsere Vorsitzende Daniela Aue gegenüber der Deutschen Presse-Agentur die Ungleichbehandlung von Gastronomie und Kultur in Bayern.

Die aktuelle Schlechterstellung der Kultur ist für den Verband Freie Darstellende Künste Bayern e.V. nicht nachvollziehbar: “Wir haben gute und funktionierende Hygienekonzepte, die Theaterhäuser haben effektive Lüftungskonzepte. Gerade letztere sind in der Gastronomie so sicherlich nicht vorhanden und dort sitzen die Gäste häufig dicht auf dicht.”

Dennoch wird das Signal ausgesendet, dass das Ansteckungsrisiko bei Kulturveranstaltungen groß sei. Diese werden in der Folge gemieden und Existenzen von Kulturschaffenden somit gefährdet.

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